Globaler Aktionstag zur Biodiversität

GeoMedia konzipiert Aktionen in 38 Ländern.

Filmpremiere mit Kanzlerin

Veranstaltung zu Beginn des Internationalen Jahres der Biologischen Vielfalt.

Arbeitstagung Wirtschaft und Politik im Dialog gegen Biopiraterie in Afrika

Auf internationalem Parkett

GeoMedia berät Süd-Süd-Kooperation zum Tropenwaldschutz.

2010

Globaler Aktionstag zur Biodiversität

Erkundungstruppe in Namibia (Foto: Constantin Harrer, Namibia)
Erkundungstruppe in Namibia (Foto: Constantin Harrer, Namibia)
Biologischen Vielfalt weltweit im Fokus von Politik und Medien (Foto: Karin v. Loebenstein, Nicaragua)
Biologischen Vielfalt weltweit im Fokus von Politik und Medien (Foto: Karin v. Loebenstein, Nicaragua)
Stand der "CEPA Fair" auf der COP 10 (Foto: GM)
Stand der "CEPA Fair" auf der COP 10 (Foto: GM)

GeoMedia konzipiert Aktionen in fast 40 Ländern

"Biodiversity is life. Biodiversity is our life" war das Motto der Vereinten Nationen zum Internationalen Jahr der Biologischen Vielfalt 2010. Rund um den Globus wurden Menschen in Kampagnen auf den ökonomischen Nutzen der Biodiversität und die Folgen des rapiden Artensterbens aufmerksam gemacht. Einen weltweiten Aktionstag konzipierte und koordinierte GeoMedia im Auftrag der Bundesministieren für Umwelt und für Entwicklung: In 38 Ländern kamen rund um den 22. Mai, dem Internationalen Tag der Biologischen Vielfalt, Wissenschaftler, Schüler, Politiker und Journalisten mit der Bevölkerung zusammen, um Natur hautnah gemeinsam zu erleben und ihre Bedeutung für die menschliche Entwicklung zu diskutieren. Die Ergebnisse wurde weltweit in ungezählten Medien publiziert.

 

Bei der Vorbereitung baute GeoMedia auf ein weltweites Netzwerk von Akteuren aus den Bereichen Umwelt und internationale Zusammenarbeit, sowie auf eine langjährige Zusammenarbeit mit der renommierten Reportagemagazin GEO. Neben den beiden Ministerien, der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) und GEO waren als weitere Partner an Bord: Das Bundesamt für Naturschutz (BfN), die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), das Sekretariat der Konvention über Biologische Vielfalt (CBD) und das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP).

 

Die Ergebnisse wurden auf diversen wichtigen Veranstaltungen einem internationalen Publikum präsentiert: Bei den offiziellen Feierlichkeiten zum „International Year of Biodiversity“ in Nairobi am 22. Mai 2010 wurden den Konferenzteilnehmern erste Zwischenergebnisse von bereits umgesetzten Aktionstagen präsentiert. Zur Generalversammlung der Vereinten Nationen (UNGA) im September 2010 konnten bereits eine Dokumentation und ein filmischer Zusammenschnitt vorgestellt werden, z. B. als Input für eine Podiumsdiskussion im Museum for Natural History in New York, an der u. a. der Exekutivsekretär der CBD und verschiedene Umweltministerinnen und -minister teilnahmen.

 

Während der 10. Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens über biologische Vielfalt (CBD COP 10) im Oktober 2010 im japanischen Nagoya wurden die Ergebnisse des Aktionstages auf einem Stand der „CEPA Fair“ filmisch und mit Bannern präsentiert. Moderiert von GEO International-Chefredakteur Martin Meister führten B-Day-Organisatoren von verschiedenen Kontinenten bei einer Podiumsveranstaltung mehr als 80 internationale Delegierte durch die Ergebnisse ihrer Aktionstage. Ebenfalls auf der COP 10 stellte der Projektkoordinator Suhel al-Janabi (Geschäftsführer GeoMedia GbR, Bonn) das Konzept der globalen Aktionstage auf der Veranstaltung „TEEB 4 Me: Communicating the Value of Nature“ als ausgewähltes „Best-Practice“-Beispiel vor.


Broschüren- und Filmdownload unter http://www.biodiversity-day.info

Video zum SideEvent "TEEB 4 Me" finden Sie hier.

 

Filmpremiere mit Kanzlerin

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen (links), der Exekutivdirektor des UN-Umweltprogramms Achim Steiner (rechts) und weitere prominente Gäste gaben am 11. Januar 2010 in Berlin bei einer Festveranstaltung im Museum für Naturkunde den Startschuss zum Internationalen Jahr der biologischen Vielfalt. (Foto: BMU)
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen (links), der Exekutivdirektor des UN-Umweltprogramms Achim Steiner (rechts) und weitere prominente Gäste gaben am 11. Januar 2010 in Berlin bei einer Festveranstaltung im Museum für Naturkunde den Startschuss zum Internationalen Jahr der biologischen Vielfalt. (Foto: BMU)

Auftaktveranstaltung zum Internationalen Jahr der biologischen Vielfalt

Das Internationale Jahr der biologischen Vielfalt wurde am 11. Januar 2010 in Berlin eröffnet. Über 200 Ehrengäste aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft waren bei der Auftaktveranstaltung mit Bundeskanzlerin Angela Merkel anwesend. 

Ein sechsminütiger Videofilm "22 May 2010: Biodiversity and Development - a global Action Day" entführte die Gäste auf eine weltweite Reise durch die Schönheit der Natur und präsentierte anschaulich die ökonomischen Leistungen der Ökosysteme: von der Bestäubung unserer Nutzpflanzen über die Produktion von sauberem Wassers bis hin zur Klimaregulierung.

Im Auftrag des Bundesumweltministeriums produzierte GeoMedia den Film in Kooperation mit MediaCompany. Er ist in vier Sprachen erhältlich (Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch) und wurde im Jahr der biologischen Vielfalt in vielen Ländern vorgestellt. 

Download des Films und weitere Informationen zum globalen Aktionstag unter www.biodiversity-day.info

Arbeitstagung Wirtschaft und Politik im Dialog gegen Biopiraterie in Afrika

Diskussion über die Nutzung der Natur - in der Natur: Afrikanische UN-Verhandlungsführer und Wirtschaftsvertreter im moderierten Dialog (Foto: GM)
Diskussion über die Nutzung der Natur - in der Natur: Afrikanische UN-Verhandlungsführer und Wirtschaftsvertreter im moderierten Dialog (Foto: GM)
Es steht viel auf dem Spiel: Gefordert wird Transparenz bei der industriellen Entwicklung von Produkten, die auf biologischen und genetischen Ressourcen aus Afrika beruhen. (Foto: GM)
Es steht viel auf dem Spiel: Gefordert wird Transparenz bei der industriellen Entwicklung von Produkten, die auf biologischen und genetischen Ressourcen aus Afrika beruhen. (Foto: GM)

Europäische Wirtschaftsverbände und afrikanische Umweltministerien an einen Tisch zu bringen, ist nicht einfach. Besonders, wenn dabei gemeinsame Positionen für ein internationales Abkommen gefunden werden sollen. Eine echte Herausforderung wird es, wenn es um ein polarisierendes Thema wie Zugangsrechte und Vorteilsausgleich (Access and Benefit Sharing, ABS) bei der Nutzung von genetischen Ressourcen geht. Mit diplomatischem Geschick, einer intensiven Vorbereitung und professioneller Moderation kann es jedoch gelingen, wie GeoMedia im Herbst 2009 in Südafrika bewies. Zehn Vertreter aus der Pharma-, Nahrungsmittel- und Kosmetikindustrie kamen zusammen, um mit den afrikanischen UN-Verhandlungsführern in einen Dialog zu treten.

GeoMedia organisierte und begleitete den Workshop im Auftrag einer Multi-Geber-Initiative, die in Afrika Know-how zum Zugangsrechten und Vorteilsausgleich aufbaut. Partner bei der Veranstaltung waren die Internationale Handelskammer (ICC) in Paris, die Union for Ethical Biotrade (UEBT) in Genf sowie das Handelskonsortium PhytoTrade Africa in Harare und London.

2009

Auf internationalem Parkett

Weltforstkongress 2009: Drei Tropenwaldregionen im Erfahrungsaustausch (Foto: GM)
Weltforstkongress 2009: Drei Tropenwaldregionen im Erfahrungsaustausch (Foto: GM)
Heißhunger auf Edelholz und Farmland: Jährlich gehen weltweit ca. zehn Mio. Hektar Tropenwald verloren. (Foto: Hurdeboucq)
Heißhunger auf Edelholz und Farmland: Jährlich gehen weltweit ca. zehn Mio. Hektar Tropenwald verloren. (Foto: Hurdeboucq)

GeoMedia berät Süd-Süd-Kooperation zum Tropenwaldschutz

2009 organisierte und begleitete GeoMedia mehrere Tagungen und Workshops zur nachhaltigen Waldnutzung. Auf der indonesischen Insel Bali unterstützte GeoMedia ein erstes Treffen der drei größten Regionalorganisationen, die sich mit Tropenwaldschutz befassen: die südostasiatische Wirtschaftsgemeinschaft ASEAN, der Amazonas-Pakt OTCA und die zentralafrikanische Waldkommission COMIFAC. Zusammen vertreten sie über 28 Tropenwaldländer auf drei Kontinenten. Das Treffen - organisiert im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) - legte den Grundstein für eine langfristige Zusammenarbeit der Organisationen. Auch den vertiefenden Folge-Workshop im kanadischen Montreal bereitete GeoMedia inhaltlich und organisatorisch vor - in enger Kooperation mit dem Sekretariat der UN-Konvention über biologische Vielfalt. In diesem Workshop stimmten die drei Organisationen ihre Schwerpunkte zum nachhaltigen Waldmanagement ab. Ein weiteres Treffen organisierte und moderierte GeoMedia im Rahmen des 13. Internationalen Waldkongresses in Buenos Aires. Hier wurden konkrete Felder einer weiteren Kooperation beschlossen, z.B. Monitoring von Waldflächen, Maßnahmen gegen Biopiraterie und der Aufbau von Finanzierungsmechanismen.